Von der Pflanze zur Knolle - Vom Feld in den Sack

Vom Leben einer Kartoffel auf dem Vollmert-Hof

Hallo! Mein Name ist Knolle. Ich möchte Ihnen hier einmal die Arbeit auf dem Kartoffelhof Vollmert in Kattrepel aus der Sicht einer Kartoffel vorstellen. Ich bin hier aufgewachsen und kenne mich bestens aus. Kommen Sie mit! Es gibt hier viel zu entdecken...

Im Märzen der Bauer seine 150 Rösslein einspannt... . Eigentlich ist es eher Ende April, und so ein Traktor hat leicht über 100 Pferdestärken, damit er den guten aber schweren Marschboden auch bewegen kann.

Hier werden meine Mutterknolle und die Mutterknollen meiner Freunde mit einer Legemaschine gepflanzt. Die Maschine legt die Knolle auf den Boden und bedeckt sie sofort mit etwas Erde.

Dann wird noch einmal ordentlich guter Marschboden über die gepflanzten Kartoffeln gegeben, damit wir viel Platz zum wachsen haben.

Nach einigen Wochen sieht es bei uns schon so aus. Während es oben blüht, bin ich bereits im Boden gewachsen, zwar noch klein, aber das wird sich rasch ändern. Ungefähr im September beginnt die Ernte.

Das wird mein neues Zuhause für den Herbst und Winter. Hier ist es schön dunkel und kühl, weil wir im Dunkeln gelagert werden müssen. Denn sonst bildet sich Solanin. Das ist giftig für euch Menschen.

Heute ist der große Tag an dem Ich wieder ans Licht der Welt komme. Aus unserer Mutterknolle sind etwa 10 bis 15 leckere Kartoffeln gewachsen.

Der Ladewagen hebt uns vorsichtig auf, damit wir uns nicht verletzen. Er bringt uns hinauf auf den Anhänger. Danach machen wir einen lustigen Ausflug vom Feld bis zum Hof

Hier warten schon alle auf uns, um uns zu begrüßen.

Nach der Ankunft müssen wir uns erst einmal die Erde abschütteln....

In Handarbeit wird eine erste Auslese durchgeführt, damit die Mutterknolle, die nun alle Kraft abgegeben hat und der Kartoffelstrunk nicht mit ins Lager kommt.

Nun geht es von Förderband zu Förderband bis in die Lagerhalle. Hier schlafen wir bei etwa 5° Celsius, bis wir benötigt werden.

Es ist soweit. Wir werden "geweckt"...

Nach dem Aufstehen werden wir unter fachkundigen Augen gedreht und gewendet, damit sich kein fauler Geselle mit in den Sack mogeln kann.

Hier werden wir nun gewogen und "versackt"

Wir befinden uns nun im isolierten frostfreien Sacklager - bereit für den Umzug in das Kartoffelhaus

Hier im Kartoffelhaus warten wir auf den Tag, wo Sie liebe Kunden die Tür öffnen und einen Sack Vollmert-Kartoffen kaufen.
Wenn Sie wollen und ich Glück habe, komme ich bei Ihnen mal zum Essen vorbei.

Bis Bald!

Wir sind für Sie 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche für Sie bereit.